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Seite 17


Keramik bemalen

Im Herbst 2019 habe ich mir überlegt, dass ich mir eigentlich für die kommende dunkle Jahreszeit ein Hobby anschaffen sollte……

Gesagt, getan!

In unserer Stadt gibt es einen kleinen Keramikladen, der mir aufgefallen ist. Mit einer guten Bekannten habe ich den Laden mal aufgesucht

und war gleich begeistert von dem Angebot, was mir da entgegen kam.

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Das ist das Logo des Ladens. Die Inhaberin ist Sandra, eine sehr nette junge Frau. Sie bietet Workshops im Keramikmalen an

und man kann sich nach Anmeldung

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auch in ihrem Laden an einen Tisch setzen und anfangen zu malen. Sie stellt verschiedene Keramikobjekte, Farben, Pinsel und sonstiges Material zur Verfügung.

Nach kurzer Anleitung geht es dann los. Die Auswahl ist sehr groß, das hier ist nur ein kleiner Ausschnitt. – Ich habe mir überlegt, dass ich für mein Pip-Teeservice einen Kuchenteller malen werde, weil es den dazu nicht zu kaufen gibt. Die Farben habe ich nach den Kacheln ausgesucht und zusammengestellt.

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So sieht der Arbeitstisch aus, bevor man angefangen hat zu arbeiten

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Der Teller z.B. muss staubfrei sein, die Hände gut gewaschen, dann kann es los gehen. Ich habe mir eine Schablone von der Rose und der Tulpe gemacht,

die auf dem Teller zu sehen sein sollen.

Diese Schablone habe ich auf den Teller gelegt und dann drumherum die Grundierung vorgenommen. Die Grundierung muss 3 x aufgetragen werden, damit sie auch gut hält.

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Anschließend habe ich mit einer passenden Gummimatte ein Muster, was ähnlich dem auf dem Original ist, aufgedruckt.

Dann sah der Teller schon so aus, dass ich dachte, das wird was. Nachdem das alles getrocknet war, ging es mit dem Malen der Rose und der Tulpe los. Das war schon eine Fusselarbeit, aber es hat mir viel Spaß gemacht und so nach und nach kam die Form ja auch zum Vorschein.

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So sah dann letztendlich der Teller aus, bevor er gebrannt wurde. Ich war schon etwas stolz darauf, dass ich das geschafft hatte.

Nun war ich natürlich gespannt darauf, wie der Teller nach dem Brennen aussehen würde.

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Das ist das Endprodukt

Und ich finde, es passt sehr gut zu dem vorhandenen Teeservice.

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Das hat mir so viel Mut gemacht, dass ich einen zweiten Teller in Angriff nahm. Der sollte dann zwar dieselben Farben, aber ein etwas anderes Motiv haben.

Das sah dann so aus:

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Nun war ich infiziert und habe mir ein weiteres Objekt ausgesucht. Mir gefiel die Form der tanzenden Zuckerdose, war mal was ganz anderes.

Die habe ich mir dann ausgesucht und mir ein Motiv erstellt, was auf die Dose drauf sollte.

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Das ist der „Rohzustand“ vor dem Brennen.



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und so sieht die tanzende Zuckerdose nach dem Brennen aus.

Da mir die Farben und das Muster so gut gefielen, habe ich mir gleich danach noch eine kleine Dose mit Deckel ausgesucht, dem ich dasselbe Muster geben wollte.

Das hat auch ganz gut geklappt, bis auf den Deckel der Dose, den habe ich irgendwie verpfuscht. Habe das vor dem Brennen nicht gesehen

und dann später noch einen neuen Deckel gemalt, damit alles besser aussah.

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Dann kam Weihnachten und Sohn und Schwiegertochter schenkten mir 2 Keramik-Rohlinge, die ich bemalen konnte.

Ich habe mich sehr über das Geschenk gefreut und nun begann eine sehr schwierige und langwierige Arbeit des Ausmalens dieser Schüsselchen.

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Hier der Vergleich im Zustand vor dem Brennen und danach:

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Anschluss daran habe ich dann erst mal eine Fliese entworfen, die ich gerne für das Grab von Momo verwenden möchte,

wenn ich mal wieder zum Rosengarten hinfahre, wo sie begraben ist.

Und dann eine Schildkröte als Sichtpunkt für den Panter, der bei mir im Wohnzimmer steht.

Es folgte eine Tasse mit dem Schriftzug „Chefin“ und ein Stövchen, was auch zu dem Teeservice passt.

Dann hat uns die Corona Pandemie erfasst und der soziale Umgang wurde ganz stark eingeschränkt. Die Geschäfte wurden geschlossen, es herrschte Mund-Nasenschutz

und Begegnung auf Abstand. Auch Sandra musste ihren Laden schließen. Sie hat dann angeboten, Malpäckchen zusammenzustellen,

die man mit nach Hause nehmen konnte, um sie dort zu bearbeiten. Das habe ich auch in Anspruch genommen.

Ich habe mir zu Hause auf dem großen Schreibtisch eine Seite frei gemacht für das Malen.

Dieses Mal sollte es eine große Platte sein, die mit bunten Tupfen in einem Kreis bemalt wird. Dafür habe ich zuerst den Untergrund

in dunklem Rot 3x bemalt und anschließend viele weiße und rosa Punkte darauf in einer Spirale verteilt. Auf diese Punkte habe ich dann wieder bunte Punkte gemalt.

Es folgten jetzt noch ein paar Kleinigkeiten, die ich verschenken wollte. Das habe ich mit den Müslischalen auch gemacht und ich glaube, dass sie Freude gemacht haben. 

Ein Pastateller ist hier zu einer Vogeltränke geworden. ------------------------------------------------------------------------------

Die Fliese hat ein schönes Blumenmuster bekommen. Ist als Untersetzer gut geeignet.

 

Diese Fliese sollte eine Sonne darstellen, die über den Bergen steht und sich im Wasser spiegelt. So ganz ist es mir leider nicht gelungen,

finde die Fliese aber trotzdem sehr schön.

Hier noch zwei kleine Schüsselchen, die mit Streuelementen versehen sind.

 

Eine kleine Vase ist jetzt noch unterwegs und wird gerade gebrannt. Es ist immer ganz spannend, wie das gebrannte Objekt aussieht.

Die Farben werden plastischer und es kommt ein Glanz auf die Vase. 

So, das wars erst mal. Ich werde mit Sicherheit weiter malen bis ich das richtige Händchen dafür bekommen habe.










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