Spielwiese

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Seite 15
Kaninchenpflege


In diesem Jahr durfte ich 2 Mal für je 1 Woche die Urlaubsvertretung bei der Kaninchenpflege machen. Es sind 2 ganz süße Zwergkaninchen.

ER heißt Fips und hat ein weißes Fell mit dunklen Flecken. SIE heißt Lili und ist braun gescheckt.

Fips:

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Lili:

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Diese beiden Kaninchen wohnen in einem Gartenhaus mit Auslauf und "Vorgarten".

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Hinten sieht man den Auslauf. Vom Gartenhaus geht ein "Tunnel" bis in den Auslauf, der auch überdacht ist. Hier können sie sich Tag und Nacht aufhalten. Da droht ihnen keine Gefahr, denn es ist alles eingezäunt und abgesichert. Der sogenannte Vorgarten, vorne im Bild, der darf nur unter Aufsicht genutzt werden, denn der ist offen für jegliche Feinde.

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Die beiden Kleinen wissen genau, wann die Zeit da ist, dass sie in den Vorgarten dürfen. Sie stehen an der Tür und warten, dass sie geöffnet wird. Und dann sausen sie weg und machen erst mal eine Runde und finden dann dort frisches Heu und Spielsachen.

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Nun wird das Gehege sauber gemacht. Es gibt eine Stelle welche sie als Klo benutzen. Dort liegen die Köttelchen in Haufen.

ka06.JPGHier sind sie gerade bei der "Arbeit".

Das Heu oder Stroh, wo sie auch schon mal Köttel und Pipi gemacht haben, muss weggenommen werden und wird in einen Eimer getan. Lili ist dann immer dabei und hat nur Schabernack im Sinn. Sie wirft den Eimer um, knabbert an den Hosenbeinen und Socken bis ein Loch darin ist, sie versucht den Besen wegzuschleppen und huscht hin und her. Man kann sie nicht fassen und wenn man schimpft, dann muss man dabei lachen. Sie ist ein witziges kleines Ding.  Fips lässt das alles kalt. Er mümmelt am Heu und beobachtet das Treiben aus der Ferne.

Frisches Heu und Stroh werden an bestimmten Stellen verteilt und die beiden Kaninchen schnuppern gleich daran. Frisches Heu riecht ja auch herrlich nach Kräutern.

Wenn dann auch das Schlafhaus sauber gemacht und frisch gepolstert ist, dann hoppeln die Kaninchen eine Weile allein in ihrem Reich herum. Lili genügt das eingezäunte Reich nicht. Sie versucht immer wieder den Draht, der den Vorgarten abtrennt, auseinander zu montieren. Mit Schnauze und Pfötchen arbeitet sie heftig an dem Zaun. Es rumpelt richtig, so sehr müht sie sich ab.

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Inzwischen wird das Abendessen zubereitet. Es ist genau vorgeschrieben, was die Kleinen bekommen dürfen.

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Jeder bekommt ein Schälchen mit Möhre, Apfel, Fenchel, Chicoree und 1 Teelöffel Trockenfutter. Alles schön klein geschnitten und für Lili extra feine Chicoreespitzen, denn sie verschmäht die harten Strünke. Das obere Tellerchen enthält den Vorrat für die Nacht. Das wird später im Haus verteilt.

Beim Klappern mit den Tellern und Locken kommen alle beide angeflitzt und begeben sich auf ihre Plätze. Man muss aufpassen, dass man beide Teller gleichzeitig hinstellt, denn sonst gibt es großes Knurren und Streit. Jeder will zuerst etwas bekommen. Aber dann fressen sie gemütlich und friedlich nebeneinander.

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Ist das Tellerchen leer, geht es gleich aufs Klo.

ka13.JPGBitte nicht stören!

Lili ist kein so guter Fresser wie Fips. Er kann nicht genug bekommen. Wenn Lili mal ihr Tellerchen nicht leer macht,

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Dann ist Fips ganz schnell zur Stelle, um sich den Rest auch noch zu schnappen.

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Aber das fällt meistens auf und er wird daran gehindert, denn allzuviel ist ungesund. Das gefällt ihm natürlich nicht und er macht noch ein paar Anläufe, um das Futter doch noch zu bekommen.

Und es gibt da noch einen kleinen Gesellen, der sich zur Fütterungszeit der Kaninchen einstellt. Das ist ein Rotkehlchen.

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Für das Vögelchen wird auch eine Mahlzeit bereitet, die es sich täglich holt. Es belohnt dafür mit seinem hübschen Gesang.

Diese beiden Wochen waren zwar arbeitsaufwendig, aber haben auch viel Spaß gemacht. Ich werde es immer wieder tun, wenn die Besitzer in Urlaub fahren. So einen lieben Brief haben sie hinterlassen:

 

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